Hongkong – das Mekka der Pferderennen

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Hongkong – das Mekka der Pferderennen

Veröffentlicht am 7. Dezember 2012 um 17:24 Uhr

Hongkong ist das Mekka für Fans von Pferderennen. Auf der ganzen Welt werden nirgendwo so viele Wetten platziert wie in der ehemaligen Kronkolonie: 100 Millionen Euro pro Renntag. Soviel wird in allen deutschen Galopprennbahnen insgesamt in zwei Jahren nicht eingesetzt.

Das schier unglaubliche Interesse an Galopprenneniin Hongkong ist der Wahnsinn. Ganze 7,7 Milliarden Euro wurden in der Saison 2009/2010 gesetzt. „Wir hatten den höchsten Umsatz der letzten zehn Jahre“, sagt Winfried Engelbrecht-Bresges über die gigantische Summe, die auf den Bahnen, den über 100 Annahmestellen und per Telefon, Internet oder Smartphone in Wetten platziert worden ist.

Engelbrecht-Bresges ist seit rund vier Jahren der Chief Executive Officer beim Hong Kong Jockey Club, dem einflussreichen Veranstalter der Galopprennen. Früher war er Chefmanager des Galopper-Dachverbandes in Köln, heute kümmert er sich um das milliardenschwere Geschäft in Asien. Dabei wird auf alles Mögliche gewettet, die Pferderennen stehen aber im großen Interesse des Publikums. Vor allem die Quinella begeistert die Wettfans, bei der man die ersten beiden Pferde unabhängig von der genauen Reihenfolge vorhersagen muss.

Der Deutsche erklärt die Bedeutung von Pferderennen in Hongkong: „Die Rennen sind ein gesellschaftliches Ereignis. Das Geld wird auf die Rennbahn getragen, teilweise sogar in Tüten.“ Der Hong Kong Jockey Club hat eine Ausnahmestellung im Rennsport: Er besitzt das alleinige Wettmonopol in der Metropole und ist zudem eine Non-Profit-Organisation. Alle Bahnen und die Verwaltung werden mit den Einnahmen finanziert. Und der dafür benötigte Betrag ist nicht gerade klein: 26.000 Festangestellte und Zehntausende in den Bereichen Transport, Catering und Medien verdienen ihre Brötchen rund um die Galopprennen. „Wir haben für die vergangene Saison zirka 9,2 Milliarden Euro an Steuern erbracht“, erklärt Engelbrecht-Bresges über die Rolle als Hongkongs größter Steuerzahler.

Außergewöhnlich ist dabei die Tatsache, dass durch die Rennen nicht nur Wettbegeisterte selbst Geld scheffeln, sondern dass durch die Wetten Gutes getan wird. „Wir schätzen, dass fünf Millionen Menschen in Hongkong von den 114 Charity-Projekten aus dem vergangenen Jahr profitiert haben“, erklärt Engelbrecht-Bresges und fügt an:“ 160 Menschen und ihre Familien konnten wir in den letzten zwölf Monaten unterstützen. Sie können damit teilweise wieder ein normales Leben führen.“

   



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