Haaranalyse im Pferderennsport

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Haaranalyse im Pferderennsport

Veröffentlicht am 26.02.2021

Wie funktioniert eine Haar-Analyse?

Mit einer Pferdehaaranalyse wird in der Regel die Absicht verfolgt, den aktuellen Gesundheitszustand zu analysieren – und sie kann eine gute Methode sein, um die Auswirkungen von Schadstoffen auf den gesamten Körper zu beurteilen. Denn Haare, egal ob von Tier oder Mensch, ermöglichen je nach Länge auch eine Langzeitbetrachtung, nicht nur eine Momentaufnahme womöglich nur eines einzelnen Tages. Ist die Speicherung in einem Haar erst einmal erfolgt, bleibt diese Information erhalten.

Für eine Analyse ist es grundsätzlich sinnvoll, die Haare möglichst nah an der Wurzel abzuschneiden. Dabei spielt es keine Rolle, ob Haare von der Mähne, vom Fell oder vom Schweif genommen werden. Je näher das Haar an der Haarwurzel ist, umso aktueller sind die Informationen, welche daraus gewonnen werden können. Haare wachsen im Durchschnitt ungefähr 1 cm pro Monat. Würden beispielsweise Haare vom Ende des Schweifs untersucht werden, so liegen die gewonnenen Informationen größten Teils fast sieben Jahre zurück. Weil Haare Informationen speichern und diese Information erhalten bleibt, spielt es auch keine Rolle, ob die Pferdehaare mit Pflegemitteln behandelt wurden. Dies hat auf die Ergebnisse keinerlei Auswirkungen. Selbst gefärbtes Haar wäre unproblematisch.

Durchführung von Haar-Analysen

Ähnlich wie bei anderen Methoden, wie zum Beispiel der Iris- oder der Ohr-Diagnose, sind für die Durchführung einer Haaranalyse keine Angaben über den untersuchten Organismus erforderlich. Es werden keinerlei Angaben wie beispielsweise Geburtsdatum, Fütterung, Probleme, Impfungen, Medikamente usw. benötigt. Damit die Ergebnisse, vor allem, wenn mehrere Tiere analysiert werden, zugeordnet werden können, genügt eine eindeutige Bezeichnung auf der Haarprobe, wie beispielsweise "Probe A" oder "1". Wichtig ist, dass der Tierbesitzer bzw. der Auftraggeber die Haarprobe richtig zuordnen kann. Die Haarprobe wird mittels eines Laborgerätes „ausgelesen“. Dazu werden die Haare in ein Behältnis gelegt und darin in das Gerät gestellt. Die Daten der Haare werden quasi als Code ermittelt und auf einen PC übertragen. Unabhängig davon, welcher Test im Weiteren durchgeführt wird, ist die eingelesene Haarprobe die Basis. Nach diesem ersten Schritt können Übersichts-, Detail oder Gesamttests durchgeführt werden. Der Therapeut wählt einen bestimmten Test oder eine Testkombination aus. Durch die Speicherung der Daten aus der Haaranalyse sind auch Vergleiche möglich: Es kann z. B. ermittelt werden, ob eine Unverträglichkeit bezüglich des Futters oder eines Medikamentes vorliegt. In diesem Fall wird das Medikament oder ein kleiner Becher mit Futter in das Laborgerät gegeben, so dass ein Abgleich mit den Informationen in den Haaren durchgeführt werden kann.

Arten von Haaranalysen

Einerseits gibt es chemische Verfahren zur Feststellung von Mineralien, Alkohol- oder Drogenrückständen und diversen weiteren Parametern. Andererseits können auch biologische Analysen genutzt werden, um die Mineralwerte und den Gehalt an Giften im Körper feststellen zu können. Darüber hinaus werden noch Biofeld-Haaranalysen eingesetzt. Neben der Durchführung von Mineral-, Alkohol- und Drogenanalysen, ist eine Biofeld-Pferdehaaranalyse zusätzlich in der Lage, den kompletten Gesundheitszustand des Tieres widerzuspiegeln. Bei einer Gesamtanalyse stehen über 4.000 Analysemerkmale zur Verfügung. Eine kurze Aufzählung verschiedener Kategorien soll einen Einblick geben, wie umfangreich eine Haaranalyse sein kann: Allergien, Atmungsapparat, Bewegungsapparat (Knochen, Gelenke, Bänder, Bandscheiben usw.) Gliedmaßen, Haut, Infektionen, kardiovaskuläres System (angeborene Herzfehler, Krankheiten der Blutgefäße, Milz usw.), Psyche (Angst, Trauer, Stress, Wut usw.), Rumpf, Stoffwechsel, Verdauungsapparat, Vergiftungen und Nervensystem ...


Gegenwärtiger Zustand

Eine Haaranalyse zeigt sehr deutlich den aktuellen Gesundheitszustand. Durch die Angabe des „Akutstatus“ wird zum Ausdruck gebracht, wie akut (im Gegensatz zu chronisch) eine Erkrankung einzuschätzen ist. Darüber hinaus gibt es noch den „Intensitätsstatus“. Dieser gibt Auskunft, wie stark eine Erkrankung auf den Körper wirkt. Ein hoher Akutstatus und gleichzeitig ein hoher Intensitätsstatus bedeuten, dass das Pferd derzeit von der Erkrankung betroffen ist. In der Humanmedizin könnte gesagt werden, der Mensch spürt die Auswirkungen der Erkrankung – beim Pferd ist dies nicht anders zu erwarten. Genau hier ist eine große Herausforderung zu sehen, denn Pferde sind enorm leidensfähig. Insofern ist die Haaranalyse eine große Unterstützung für alle, die mit Pferden zu tun haben.

Vergangenheitszustand

Auch der in der Vergangenheit liegende Gesundheitszustand kann analysiert werden. Eine Haaranalyse ist in der Lage, ein Langzeitbild der Gesundheit des untersuchten Pferdes abzugeben. Auf Grund dieser Eigenschaft ist es möglich, Krankheitsverläufe einzuschätzen. So kann das Analyseergebnis bestätigen, dass in der Vergangenheit eine bestimmte Erkrankung existierte, die der Organismus jedoch mit seinen Selbstheilungskräften therapieren konnte oder Medikamente zum Einsatz kamen. Auf diese Weise kann z. B. auch festgestellt werden, ob eine Operation erfolgreich verlaufen ist.

Zukünftiger Zustand

In einem Pferdehaar sind umfangreiche Informationen gespeichert. Gelingt es einem Parasiten oder Virus, in das Innere des Pferdekörpers zu gelangen, wird auch diese Information in den Haaren gespeichert. Anhand des Intensitätsstatus ist erkennbar, dass etwas im Pferdekörper ist, was dort nicht hingehört. Gleichzeitig ist der Akutstatus sehr gering. Diese Kombination demonstriert ein gewisses Erkrankungspotenzial. In der Folge ergeben sich zwei Möglichkeiten: Abwarten und beobachten, oder Unterstützung des Pferdekörpers mit leichten, geeigneten Gegenmitteln. Ein Eindringling muss nicht unbedingt eine Erkrankung auslösen. Durch die Selbstheilungskräfte besteht die Möglichkeit, den Ausbruch oder die Ausbreitung zu verhindern. ((Ende der farbigen Unterlegung, falls sie gemacht wird))

Psychische Auffälligkeiten

Neben den Vorteilen, dass eine Pferdehaaranalyse organische und nicht-organische, infektiöse und auch nicht-infektiöse Erkrankungen anzeigt, liegt ein beachtlicher Vorteil in der Aufdeckung psychischer Störungen. So wird beispielsweise bei jedem Symptom angegeben, ob körperliche oder psychische Ursachen vorliegen. Löst eine psychische Störung eine körperliche Krankheit aus, müssen sowohl die psychische als auch die körperliche Erkrankung therapiert werden. Wird in einem solchen Fall nur die körperliche Erkrankung geheilt, dauert es meistens nicht lange, bis dieselbe Krankheit wieder ausbricht. Oft kann eine erfolgreiche Behandlung nur bis zu dem Punkt der eigentlichen Störung erfolgen. Über diesen Punkt hinaus schlägt die Therapie entweder nur teilweise oder überhaupt nicht an. In einer von der Universität von Rennes (Frankreich) veröffentlichten Studie wurden bei ungefähr einem Viertel von 59 untersuchten Pferden Symptome einer Depression festgestellt. Viele Pferdebesitzer und auch Personen, die intensiv mit Pferden zu tun haben, bestätigen psychische Auffälligkeiten bei Pferden, wie beispielsweise Zuneigung, Trauer, Freude, Eifersucht, Ärger und Wut. Trennungskonflikte werden relativ häufig bei Rennpferden entdeckt, was auf eine frühe Trennung von der Mutterstute zurückzuführen ist. Interessanterweise wird auch angegeben, ob zwischen „Therapeut“ und „Patient“ Diskrepanzen bestehen. Bei einem Menschen ist dies sehr einfach: Ist ein Patient mit seinem Arzt nicht zufrieden, wird der Arzt gewechselt. Pferde können nicht verbal kommunizieren, inwiefern Schwierigkeiten mit einem Tierarzt oder einem Pfleger bestehen. Eine Haaranalyse bringt dies zum Ausdruck. Selbst wenn kein anderer Tierarzt oder Pfleger zur Verfügung steht, wäre die Lösung, zunächst das Vertrauen des Pferdes zu gewinnen.

Vorteile der Haaranalyse

Eine Haaranalyse deckt Defizite im Pferdekörper auf, welche eine gute Gesamtverfassung des Pferdes verhindern. Das Pferd leidet. Ebenso ist das Thema Vergiftungen wertvoll. Manche Pflanzen sind für ein Pferd giftig. In einem kurzen Augenblick, wenn der Reiter nicht aufmerksam ist, „nascht“ das Pferd an der Pflanze. Die Auswirkungen werden im Pferdekörper spürbar. Und nicht nur die Vergiftung, sondern auch die unterschiedlichen Giftpflanzen sind in der Haaranalyse nachweisbar. Außerdem wird z. B. auch angezeigt, ob der Sattel nicht richtig sitzt. Ein schlecht liegender Sattel hat meistens Auswirkungen auf die Wirbelsäule. Auch hier wird nicht nur angegeben, dass ein oder mehrere Wirbel nicht richtig stehen, sondern gleich die Ursache genannt. Bestimmte Symptome sind von außen nicht zu sehen. Ein Blähbauch (Meteorismus) bei einem Pferd ist gut erkennbar – nicht sichtbar ist dagegen, ob das Pferd Magen- oder Darmbeschwerden hat. Gleiches gilt für sporadische Herzrhythmusstörungen, welche meist nur mittels EKG oder Langzeit-EKG abgelesen werden können. Hier kann die Haaranalyse die Ursachen feststellen.

Besonderheit Störfelder

Eine Haaranalyse kann Störfelder und Blockaden aufzeigen. Als Störfelder gelten Strahlungen aus dem Boden (geopathische Belastungen) – da gibt es unterirdische Wasserläufe, Erdverwerfungslinien, Gitternetze und Magnetfelder. Solche Störzonen können die unterschiedlichsten Auswirkungen auf einen Organismus haben. Ein Pferd, welches für Erdstrahlungen empfänglich ist, hat unter Umständen einen nicht so guten Schlaf, wenn es auf einer Störzone liegt. Die Haaranalyse liefert den Hinweis einer existierenden Störzone und durch gezielte Beobachtung kann beispielsweise festgestellt werden, ob ein Pferd tatsächlich ausgeschlafen ist. Belastungen wie Handy- oder W-LAN-Strahlen, Elektrosmog usw. können auch Blockaden in einem Organismus verursachen. Sind Blockaden vorhanden, kann eine Therapiemaßnahme nur bis zum Punkt der Blockade wirken. Erst wenn eine Blockade aufgelöst wird, kann eine Therapie vollständig umgesetzt werden. Bereits ein Wechsel der Box könnte das Problem lösen.

Ausblick

Die traditionelle Schulmedizin ist heute immer noch unschlagbar, wenn es um Schnelligkeit in der Behandlung geht. Hierzu zählt u. a. die Unfallmedizin. Eine Haaranalyse bietet hier eine großartige Unterstützungsfunktion für alle Personen, die mit Pferden zu tun haben, und vor allem für medizinisches Fachpersonal (Tierärzte u. a.). In Situationen, in denen eine gründliche und langfristige Behandlung gefragt ist (chronische oder langwierige Erkrankungen), scheint die biologische Medizin im Vorteil zu sein. Außerdem sind die Therapien schonender und die eingesetzten Medikamente ohne Nebenwirkungen. Nachdem die Akupunktur, die viele Jahrzehnte von Medizinern belächelt wurde, durchschlagende Erfolge brachte, fordern heute genau diese Mediziner, die Akupunktur unter ärztliche Verantwortung zu stellen. Mit der Haaranalyse könnte ähnliches geschehen. Niemand konnte sich in der Vergangenheit auch nur ansatzweise vorstellen, welche Informationen mittels einer Haaranalyse offengelegt werden können.


Informationen unter https://www.pferdehaaranalyse.com

   



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Informationen zum Artikel

IMG 5743yxc.jpeg © Copyright Pferdehaaranalyse.com 2020. Text und Fotos:

Udo Simianer, M. A. Akad. Therapeut Im Brettspiel 6/IV D-75015 Bretten

Telefon: [+49] (0)7252.58 05 45

E-Mail: post@pferdehaaranalyse.com

Internet: www.perdehaaranalyse.com



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