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2012-12 Werth wird Zweite in London

Aus Pferde-Zucht-Sport
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Werth wird Zweite in London

Sportnachricht vom Dezember 2012


Isabell Werth hat beim Dressur-Weltcup in London Platz zwei belegt. Mit Don Johnson musste sich die Rheinbergerin in der Kür nur der britischen Olympiasiegerin Charlotte Dujardin auf Valegro geschlagen geben.

Die Deutsche kam in der Wertung auf 80,075, Dujardin auf starke 87,975 Prozentpunkte. Dritter wurde der Landsmann der Olympiasiegerin, Carl Hester auf Uthopia, mit 79,90 Prozentpunkten. London war bereits die fünfte von acht Weltcup-Stationen. Der nächste Wettbewerb findet in Amsterdam vom 18. bis 20. Januar statt. Das Finale des Weltcups wird im April in Göteborg ausgetragen.

Für die fünfmalige Olympiasiegerin Werth war es der erste Start in einer Weltcup-Kür in dieser Saison. Ihr Pferd Don Johnson musste wegen einer Hufverletzung einige Wochen pausieren und konnte erst in London wieder dabei sein. Mit den 17 Punkten, die der zweite Platz ausmacht, rangiert Werth damit auf Platz 22 des Weltcupranking. In Führung liegt derzeit immer noch die Italienerin Valentina Truppa mit 52 Punkten, dicht gefolgt von der deutschen Team-Olympia-Zweiten Kristina Sprehe aus Dinklage mit 51 Punkten. Bei live von bet365 dürfte Truppa als Favoritin auf den Gesamtsieg gelten.

Derweil hat der Reit-Weltverband FEI, der auch den Weltcup austrägt, auf seiner Homepage eine weitere Kampagne für die Helmpflicht gestartet. Die FEI will damit auf die Gefahren hinweisen, die der Verzicht auf einen Reithelm mit sich bringt. Ab 1. Januar 2013 wird im Turnier-Reitsport das Tragen eines Kopfschutzes bei offiziellen Wettbewerben verpflichtend. Im Dezember vor einem Jahr wurde diese Maßnahme in der FEI-Vollversammlung in Rio de Janeiro beschlossen. „Die Helmpflicht ist ein bedeutender Schritt, unsere Athleten besser zu schützen“, sagte FEI-Generalsekretär Ingmar De Vos, „die Gesundheit unserer Athleten - der Reiter und der Pferde - muss geschützt werden.“

Kopfverletzungen bei Stürzen ohne Helm, sind das größte Problem im Reitsport. Für Schlagzeilen in den sorgte die US-Dressurreiterin Courtney King-Dye, die nach einem Trainingsunfall und einer daraus folgenden Hirnverletzung, wochenlang im Koma lag. Anschließend musste sie das Sprechen und Gehen neu lernen. „Ich glaube, mein Unfall war im Kampf um mehr Sicherheit nötig. Er hat gezeigt, dass man sich auch auf diesem Leistungsniveau schwere Kopfverletzungen zuziehen kann“, sagte King-Dye.



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Quelle/Urheber - Bastian Weber