Kategorie Diskussion:Therapeutisches Reiten/Kurzfassung

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Therapeutisches Reiten

Therapeutische Reiten (auch Reittherapie) beinhaltet pädagogische, psychologische, psychotherapeutische, rehabilitative und sozial-integrative Maßnahmen, die über das Medium Pferd umgesetzt werden. Zielgruppe sind Kinder, Jugendliche oder Erwachsenen mit körperlichen, seelischen und sozialen Entwicklungsstörungen oder Behinderungen. Die Entwicklungsförderung steht dabei im Mittelpunkt; reiterliche Fähigkeiten sind dagegen eher nebensächlich. Therapeutisches Reiten umfasst die Bereiche:

  • heilpädagogisches Reiten,
  • heilpädagogisches Voltigieren,
  • und Hippotherapie (als Krankengymnastik)

Nicht dazu zählt der Behindertenreitsport, der eine Sportart und keine Therapie ist.

Heilpädagogisches Reiten

Die Arbeit mit dem Medium PferdezuchtPferd und das Reiten an sich sprechen den Menschen ganzheitlich und über alle Sinne an. Es fordert körperlich, emotional, geistig und sozial. Die Beziehung zum Pferd spielt im Heilpädagogischen Reiten die tragende Rolle. Der Reittherapeut fördert im Beziehungsdreieck „Klient-Pferd-Reittherapeut“ den konstruktiven Umgang miteinander. Lern-Erfahrungen können auf die Gruppe übertragen und geübt werden. Persönliche und soziale Entwicklung sind das Ziel.

Die Umsetzung erfolgt durch den direkten Kontakt und Umgang mit dem Pferd, das Pflegen des Pferdes, Übungen am und auf dem geführten Pferd, Arbeit im Stall, mit einem Menschen oder in Gruppenarbeit, für Fortgeschrittene beim Reiten und bei Projekten (Reiterspiele, Geländereiten, Wanderreiten).

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Seite „Therapeutisches Reiten“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 6. April 2009, 04:48 UTC. URL: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Therapeutisches_Reiten&oldid=58728210 (Abgerufen: 11. April 2009, 16:57 UTC)